Das Open-Skies-Abkommen ist am 30. März 2008 in Kraft getreten und stellt das erste Luftverkehrsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA dar.

Es sieht vor, dass Airlines von jeden EU-Land aus ungehindert in die USA fliegen können und auch umgekehrt dürfen Flugzeuge aus den USA in jedes EU-Land fliegen sowie auch Strecken innerhalb der EU anbieten. Dies war bisher nicht möglich.

Das Open-Skies-Abkommen soll durch mehr Konkurrenz und einem größerem Flugangebot den Wettbewerb erhöhen, mittelfristig wird es günstigere Preise geben, und da man z.B. auch von kleineren Flughäfen aus in die USA fliegen kann, wird mit einem Passagieranstieg von 26 mio. Menschen über dem Atlantik gerechnet (das ist ein Zuwachs von 34 %). Als Folge sollen bis zu 80.000 neue Arbeitplätze geschaffen werden, allerdings ist auch hier die Umwelt durch zunehmende Klimaschädigung und Lärm der Verlierer. Zum Glück wird aber ab Mai 2008 zusätzlich auch über höhere Sicherheits- und Umweltstandards in Europa und den USA verhandelt.

Durch das Open-Skies-Abkommen planen u.a. Air France - KLM und Delta Air Lines neue Strecken zwischen der EU und Nordamerika.

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